Monsterboard

Fanfic

Diskussion über Alben, Singles, Videos, Comics usw.

Moderators: psyanide, Anthalerero

Fanfic

Postby XES_Hunter » Thu Jun 01, 2006 9:05 pm

So endlich einen eigenen Tread^^
Hier könnt ihr vorschläge oder anmerkungen reinschreiben. Wenn ihr mithelfen wollt müsst ihr es mir nur sagen... Wie bereits gesagt habe ich bereits 2 bilder fertig (Amen und Awa)... und ich muss sagen...: Die sehen verdammt schlecht aus -.- ich weiß nicht wie aber mein Mangastil hat sich versehentlich reingemischt -.- und ich hab mir solche mühe gegeben :cry:
bis akzeptable bilder meinerseits entstehen dauerts noch (verlangt nicht zuviel ich opfere bereits bis zu 4 stunden täglich um es gut hinzubekommen aber so schnell geht es nicht)... Die Anfagsstories sind beinahe fertig... die werde ich dann hochladen wenn es soweit ist... Wer mir beim zeichnen helfen kann : DU BIST GERN GESEHEN!!! ICH BRAUCH DICH DRINGEND!!!
Sonst dauerts echt lange bis ich meine eigene mangalose Bilder zeichnen kann... (versuche gerade den DragonLance stil zu lernen wer bessere ideen hat bitte raus mit der sprache ich höre mir alles genau an :shock: )
Hoffe es melden sich viele ^^ ( bei normale im handel erhältliche comics ist es ja so das es ein storyschreiber und ein zeichner gibt)

Sry Leut aber ich gebe echt mein bestes ( ca 4 stunden täglich zeichne ich mich dumm und doof) das müsst ihr mir glauben...

PS: Ich werde trotzdem den handtuch nicht werfen auch wenn es Äonen dauert bis ich den stil perfekt beherrsche.. Ich gebe nicht auf!!!
Last edited by XES_Hunter on Sun Jun 18, 2006 4:05 am, edited 1 time in total.
Image
XES_Hunter
 
Posts: 272
Joined: Mon May 29, 2006 7:37 pm
Location: Schwäbisch Gmünd / BW Germany

Postby Blood Red Sandman 13 » Fri Jun 02, 2006 10:05 pm

Also zu Magnum

Mitten im Krieg der Sterne verfliegt er sich zur Erde und macht sich mit seiner Gitarre bewaffnet auf den Weg die Erde zu erkunden.Er spielt auf der Straße um Geld zu verdienen. Während seines Songs kommt Lordi vorbei und nimmt ihn unter Vertrag...........
Kneel before the Unholy Ghost !!!! Kalmageddon will come Back !!!!!!!!!
User avatar
Blood Red Sandman 13
 
Posts: 124
Joined: Sun May 21, 2006 10:55 am

Postby Da_Chegga » Sat Jun 03, 2006 2:18 am

Naja, ich finde ehrlich gesagt die Geschichte vom zusammengeflickten Menschen passt zu Magnum eher. Bei OX finde ich wie im Fanforum geschrieben die Idee mit der Affäre und dem Fluch gut. Evtl. hatte er früher schon ochsenähnliche Merkmale wie breite Schultern oder ähnliches :).

Gruß,

Chegga
~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~

Lordi 4 Ever!
Da_Chegga
 
Posts: 158
Joined: Wed Mar 22, 2006 12:25 am

Postby XES_Hunter » Sat Jun 03, 2006 2:54 am

Hallo ;)
Also ich habe die fanfiction geschichte von antha und prophecy gelesen und ich muss sagen...

WAHHHHHHOOOOOOOOOO :shock: :shock: :shock: :shock:

Ich lese sehr viele geschichten (alles was mit magie monster mythologie usw zu tun hat) und ich muss euch sagen das die geschichte genial ist. Ich hab bis 4 uhr morgens gelesen ;) wie ihr die gefühle die persönlichkeiten und die orte beschrieben habt ist eine reife leistung ;) ich übertreibe nicht wenn ich sage das ihr sämtliche Fantasybücher vom markt fegen würdet ;)

TOPIC: Ich werde die teile der geschichte dann ab nächste woche uploaden und wer darüber dann ein comic malt solange ich noch übe der möge es mir mitteilen ;) eure vorschläge sind angekommen ;) übrigens wird diese storys nichts mit (oder ganz wenig) musik zu tun haben ;) Es wird lediglich eine monsterstory gemacht... Auf weitere vorschläge bin ich erfreut...

(hab kein bock gehabt auf groß/kleinschreibung zu achten :oops: wer fehler findet darf sie behalten und mit ihnen kuscheln)
Image
XES_Hunter
 
Posts: 272
Joined: Mon May 29, 2006 7:37 pm
Location: Schwäbisch Gmünd / BW Germany

Postby KKE » Sat Jun 03, 2006 11:36 am

Für die Fan-Fictions gibt es auch einen eigenen Thread, also Meinungen darüber kann man hier reinschreiben

http://www.bmgfinland.com/lordiforum/viewtopic.php?t=2086&start=15

Bin schon sehr gespannt auf eure Comic-Story :twisted:
Dinner is served!
User avatar
KKE
 
Posts: 1874
Joined: Tue Apr 26, 2005 8:26 pm
Location: Germany, NRW, Witten

Postby The Prophecy » Sat Jun 03, 2006 8:57 pm

Huiiii... da wird man ja zur Tomate vor lauter Lob, danke sehr. ^^
Bei der Gelegenheit fällt mir grad ein, dass wir Magnums Entstehung noch garnich eingearbeitet haben. oO

Da müssen wir uns noch dransetzen. ^^
So steu're ich das Totenschiff
mit voller Kraft auf's nächste Riff.
Aufdass ihr an der Last erstickt
mit der ihr mich auf Reisen schickt.

http://spielwelt17.monstersgame.net/?ac ... d=60138078
User avatar
The Prophecy
 
Posts: 1475
Joined: Mon Sep 20, 2004 6:05 pm
Location: Brake(Utw)/ Deutschland

Postby Da_Chegga » Sat Jun 03, 2006 9:38 pm

Wo ist denn die Geschichte? :D
~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~

Lordi 4 Ever!
Da_Chegga
 
Posts: 158
Joined: Wed Mar 22, 2006 12:25 am

Postby Anthalerero » Sat Jun 03, 2006 10:19 pm

www.lordicted.at -> FanFic und dort der Eintrag Nr. 1 - Have Fun!

Und jetzt back to Topic... es geht um das Fancomic-Projekt! Fürdie FanFic-Diskussion bitte das entsprechende Topic benützen... danke!
~ Proud member of the Kalmageddon Order ~

Image
Never let them see behind the mask at all
The icon must never ever fall

*** ALL HAIL THE FREAKS!!! ***
User avatar
Anthalerero
Moderator
 
Posts: 3553
Joined: Sun Oct 24, 2004 8:04 pm
Location: Austria

Postby XES_Hunter » Mon Jun 05, 2006 5:20 pm

So ich habe mal die vorgeschichte fertig^^ leider sind da in mom unsere monster noch nicht mit drauf sondern eben nur eine vorgeschichte damit später das auftauchen unserer monster mehr sinn hat^^ hoffe es gefällt euch wenigstens der stil ;) sry bin abre ein perfektionist und wenn ich Lordi und Co einfach so draufschmiere hat es weder hand noch fuß <.< also nicht traurig sein unsere Monster kommen früh genug drauf^^ Word format^^
Antha würde mich freuen wenn es gut genug ist für deine fanfiction abtei^^

.... :oops: wie tue ich das teil uploaden :lol: :oops: *schäm* XDDD
ist gerade auf meinem pc drauf^^ weis aber ned wie ich es uploaden soll XDDD ich bin ein trottel ich weiß :lol:
Image
XES_Hunter
 
Posts: 272
Joined: Mon May 29, 2006 7:37 pm
Location: Schwäbisch Gmünd / BW Germany

Postby XES_Hunter » Mon Jun 05, 2006 6:27 pm

ich versuche es mal so^^:
ich kopiere mal die story mal einfach hier rein obwohl es so total unspektakulär aussieht....

Chronicles of Gaia


Vorgeschichte :

Jahrhunderte lang waren die Tore von Jasuo geschlossen. Die Tore von Jasuo waren die einzige Verbindung zwischen den einzelnen Sphären und Ebene. Kaum jemand konnte von diesen Toren berichten. Aus Sagen und Legenden wurde erzählt, dass diese Tore in den höchsten Bergen und tiefsten Seen seien. Silbern und glänzend soll ihr Antlitz sein und Musik die die Seele berührt sei in ihrer nähe zu hören. Doch die Bewohner von Gaia wurden immer Zahlreicher und besessener vom Wunsch die Magie zu tilgen. Die Wächter schlossen alle Tore die in Verbindung mit Gaia standen. So vergingen die Jahre und die Tore wurden in Gaia vergessen. Die Technologie entwickelte sich und die Magie nahm immer mehr ab.
Eine handvoll Magier des vergessen Orden der Weisheit wusste noch von diese Tore.
Dem Silbermondtor galt ihr Interesse, den dieser führte zur Ebene der magischen Flüsse. Legenden zu folge war das Silbermondtor in einem Tempel im heutigen Himalaja. Verborgen in die tiefste Höhle soll der Tempel stehen. Die Magier fanden den Tempel ohne mühen und traten durch die silberne Pforte hinein.
Der Silbermondtempel war aus echtem Silber erbaut. Die Hallen von kristallenen Säulen geschmückt. Ein Harfenspiel wie die eines Engels erfüllte die Hallen mit innerer Zufriedenheit und Wohlmut. In der Torhalle angekommen, konnten die Magier ein wunderschönes Schauspiel bewundern. Diese runde Halle war gänzlich aus Kristall. Schwebende azurblaue Lichter flogen durch diese Halle. Das kristallene Tor war in einer Wand eingeritzt.
<< Fremde was führt euch in diesen heiligen Hallen? >> ertönte eine Stimme. Sie Klang so warm wie ein Sonnenstrahl des ersten Sommertages. Sie erfüllte alle Herzen mit Wärme und alle Gemüter mit Erholsamkeit. Die Quelle der Stimme war eine Frau die in der Mitte des Raumes stand. Ihr Haar war schwarz wie die Nacht und ihre Haut so blass wie die des Mondes. Ihre Augen so silbern wie der Wind nur selbst sein konnte und ihre Lippen so sanft wie eine Rosenblüte. Obwohl kein Wind in diesen Hallen zu spüren war, wehte ihr Haar sanft.
<< Herliche Elun, Wächterin des Silbermondtores, wir sind hier um dich zu bitten, die Magie nach Gaia zurückzubringen. >> sagte einer der Magier und kniete sich hin.
<< Dies ist mir nicht gestattet. >> Sagte Elun mit ihre ruhige und sanfte Stimme << Ihr Menschen habt die Magie und ihre Wirker gejagt. >>
Die Magier wussten das Elun das Tor nicht freiwillig aufmachen würde und so überlegte sie sich eine List. Während Elun mit dem Magier sprach wurde ein anderer damit beauftragt das Tor zu öffnen. Da die Wächterin aber den Schlüssel immer bei sich trug, versuchte der Magier, mit einem uralten Spruch, dessen Wirkung man nicht genau kannte, das Tor gewaltsam zu öffnen. Von diesem Spruch konnte man nur herausfinden, dass dieser etwas mit der Öffnung eines Tores zu tun hatte.
Bevor Elun etwas gemerkt hatte, hatte der Magier den Spruch gesprochen. Ein gewaltiges Beben erschütterte die kristallenen Halle. Doch der Spruch tat seine Wirkung. Das Tor öffnete sich.
<< Ihr Narren! >> von Eluns wärme war nichts mehr zu spüren. Ihre Augen waren voller Zorn. << Ihr habt die verbotene Rolle benützt! Hiermit habt ihr alle Tore geöffnet! Selbst die Pforten der Höllen! Diese gewaltsame Veränderung wird Gaia schlagartig verändern! Ihr… >> Doch sie verstummte. Die Flüsse der Magie schossen aus dem Tor und durchfluteten die Hallen. Es war so als würden blaue Sternen hindurchströmen. Doch dies bekamen die Magier nicht mehr mit. Die Flüsse waren zu mächtig für ihre Körper. Elun konnte wegen dem Spruch das Tor nicht mehr schließen. Dämonen und andere Fabelwesen erschienen auf unsere Welt gefolgt von Naturgewalten und Magie. Für Gaia kam ein neues Zeitalter. Ein Zeitalter der Magie.

och -.- ich hab mir solche mühe gegeben damit es auch für die augen lecker aussieht -.- aber die schriftgroße/schriftart wird nicht übernommen :cry: und mit zentrieren ist auch nix -.-
PS.: ich schreibe schon kapitel I wo unsere Monster erwähnt werden^^ wie gesagt sie kommen erst später sonst ergibt die geschichte keinen sinn
Image
XES_Hunter
 
Posts: 272
Joined: Mon May 29, 2006 7:37 pm
Location: Schwäbisch Gmünd / BW Germany

Postby The Invisible Man » Mon Jun 05, 2006 6:56 pm

omg :shock: bist du schriftsteller??
wieso schreibst du nicht gleich einen roman?(könnte ein bestseller werden^^)
großes lob von mir! :D
weiter so :wink:
Image
User avatar
The Invisible Man
 
Posts: 97
Joined: Sun May 21, 2006 10:26 pm
Location: Liezen/Steiermark/Österreich

Postby XES_Hunter » Mon Jun 05, 2006 7:17 pm

Thx^^ :oops: bin kein schriftsteller sondern noch schüler^^
ich schreibe für meine DSA grüppe immer geschichten daher vll^^

PS.: Kapitel I ist auch fertig^^ schaue nur noch ob alles stimmt^^
Image
XES_Hunter
 
Posts: 272
Joined: Mon May 29, 2006 7:37 pm
Location: Schwäbisch Gmünd / BW Germany

Postby XES_Hunter » Mon Jun 05, 2006 7:34 pm

^^ hier ist kapitel 1^^ (hab heut ned viel zu tun) hoffe es gefällt euch^^
wer erst jetzt reinkommt der möge weiter oben die vorgeschichte lesen ;)

Kapitel I – Ratversammlung

Es vergingen 215 Jahre seid der Öffnung der Tore. Die Magie stabilisierte sich. Die überlebenden Menschen gründeten ein neues Reich. Die fremden Kreaturen nahmen Anspruch auf Ländereien. Technologie und Magie mischten sich. Die Magier des Reiches Eternia hielten eine Versammlung ab. Grund dafür war die Hinrichtung von acht Kreaturen die im Jahre 8 nach der Befreiung (8 n.B.) den Menschenkönig und seine Berater ermordet hatten. Da diese Wesen zu mächtig waren und keiner wusste wie man sie vernichten könnte, wurden ein fremder und mächtiger Magier ohne Zirkel damit beauftragt diese Wesen einzusperren. Dem Magier gelang es auch. Er wollte kein Gold und keine Ehre sondern nur ein Versprechen für seine Hilfe. Die Monster durften, solange er lebe, nicht vernichtet werden. Ausnahme dafür wäre es wenn ganz sicher bewiesen worden wäre, dass diese acht Kreaturen die Tat wirklich begangen hatten. Die Zirkelmagier akzeptierten den Wunsch ohne zu wissen, dass der Fremde ein Sohn der Wächterin Elun sei. Durch hohes Alter konnte er nicht sterben. Kurze Zeit nach der Gefangennahme entwickelten die Magier einen Mittel der die acht Kreaturen vernichten konnte. Doch der Fremde schien Schlauer zu sein. Er versiegelte im Jahre 15 die Gefängnisse so, dass sie alle 100 Jahre zum Vorschein kamen.
Solange der Fremde lebte, durfte keiner der Kreaturen vernichtet werden.

~~*~~

Die Versammlung fand in einer Magierakademie statt die auf einem Hügel war. Es war eine klare Nacht und der Mond erhellte die Wälder um die Akademie. Die Akademie war einer Burg ähnlich und Licht strahlte aus einzelnen Fenstern. Alle Magierzirkel wurden eingeladen. Magier mit schwarzer, weißer und grauer Robe nahmen in dem großen Saal der Akademie Platz. Der Saal war mit Tische und Stühle versehen. Das auffällige an der Position der Tische war, dass diese alle auf die Mitte des Saales gerichtet waren. Die Wänden und Säulen des runden Saales waren mit Fackel gespickt. Weiße Banner mit einem Einhorn waren überall aufgehängt. Gemurmel durchbrach die Idylle des Saales. Keiner wusste genau warum sie hierher bestellt worden waren.
<< Seid Willkommen meine Damen und Herren. >> ertönte eine Stimme in der Mitte des Saales. Sofort erstarb das Gemurmel und nur noch das Knistern der Fackel war zu hören.
Die Stimme gehörte einem älteren Mann in weißer Robe. Seine Augen waren Hellblau wie der Himmel doch sein Gemüt lies darauf schließen das er viele Jahre schon auf dieser Welt wanderte. Sein Bart war lang und grau, seine Haare wurden von einer Kapuze verdeckt. In den Händen hielt er einen Stab aus weißem Holz. Die Spitze war mit einem Kristall versehen.
<< Ihr fragt euch bestimmt warum ich euch hierher gerufen habe. >> setzte der Mann fort.
<< Was wäre so wichtig, dass ich euch alle zu mir rufe? Magier der schwarzen, grauen und weißen Künste? >> Dabei blickte er in die Gesichter aller Magier. << Ich werde es euch verraten. Der zirkellose Magier Lankram Mondträne wurde gestern Tod aufgefunden. >> Ein lautes Geraschel und Gemurmel begann.
<< Meine Herren bitte! >> ertönte die Stimme des Magiers noch mal, << Der Grund des Todes konnte nicht festgestellt werden, doch eines ist sicher. Mit dem Tod von Lankram ist auch unser Versprechen gestorben. >> Sofort fing es wieder an Laut zu werden.
<< Ruhe! >> bei diesem schrei schienen selbst die Fackeln kurz ausgegangen zu sein. Jeder richtete seinen Blick wieder gen Magier.
<< Das bedeutet das keiner mehr uns daran hindern kann die Mörder zu vollstrecken! >>
ein gewisses Feuer schien in seinen Augen zu lodern. << Vergessen wir die Streitigkeiten zwischen den Zirkeln für diese Tagen. Die Gefängnisse werden sich tag für tag öffnen. Wir stehen unter Zeitdruck. Sollten wir es nicht schaffen, werden diese Mörder frei herumlaufen können. Lankram ist Tod und nur noch die Gefängnisse sperren diese Mörder ein. Lankrams Bannzauber hat seine Wirkung verloren. Also haben wir keine andere Wahl als uns zu verbünden und diese Kreaturen zu vollstrecken! >> Viele Köpfe nickten und ein Applaus begann. Man konnte förmlich die Begeisterung in diesem spärlich beleuchteten Saal schmecken.
<< Und Trotzdem werdet ihr sie nicht vernichten können… >>. Jeder richtete seinen Blick auf die Richtung welches der ruhigen, beinahe neutralen, Stimme entstammte.
Eine, in einer roten Robe, verhüllten Gestalt trat zum Vorschein.
Diese Gestalt war ganz hinten und stand nun auf.
Wieder begann Gemurmel. Sätze wie <<eine rote Robe? >> und << Welches Zirkel gehört er an? >> waren zu hören.
<< Gib deine Identität preis Fremder! >> sprach der weiße Magier in der Mitte des Saales.
<< Mir ist nichts von einem Zirkel bekannt der rote Roben trägt. Und was hat dich dazu bewegt unsere Fähigkeiten so zu unterbinden? >> fuhr der Magier fort. Sein Blick war gehässig und ein funkeln war darin zu sehen.
<< Mein Name ist Leomahr Lichtschatten. >> antwortete die Gestalt im roten Gewand.
<< Lichtschatten? >> wiederholte der Magier. Die Spannung unterband das Gemurmel und viele schauten interessiert auf die rote Gestalt.
<< Lichtschatten… Du stammst also nicht von uns Menschen ab. Offenbare dein Gesicht damit wir sehen können woher du stammst >>
<< Ihr wollt mein Gesicht sehen? Wie ihr wünscht…>>. Leomahr tat die Kapuze zurück um zum Vorschein kam das Gesicht eines normalen Menschen. Er hatte keine Haare, doch hatte er einen Bart von schwarzer Farbe. Seine Augen waren Hellgrau wie die eines Elfenmaid. Sie schienen alles und jeden zu beobachten. Sein Gemüt war die eines Mannes zwischen 20 und 30 Jahren. Doch seine Augen schienen die Weisheit zu haben welches nur der Meer zu haben schien.
<< Eine recht ungewöhnliche Erscheinung legst du hier zutage, Fremder >> erklang die Stimme des Magiers. << Lichtschatten nennst du dich und doch siehst du aus wie ein Mensch. Außer deine Augen… Diese Augen sind selbst mir Rätselhaft. Bist du ein Mischling? >>
<< Was ich bin tut jetzt nicht zur Sache. >> sprach der Fremde mit ruhigem Ton.
<< Was eure Fähigkeit entspricht, ich unterschätze sie nicht. Trotzdem werdet ihr sie nicht vernichten können. Lankram wurde hinterhältig ermordet von einem Magier eures Zirkels das er Freund nannte. Er wurde ermordet nur damit ihr die acht Wesen vernichten könnt >>
Sagte Leomahr in die Menge und machet sich Richtung Ausgang davon.
Alle Magier waren über diese Aussage so verblüfft, dass sich ein Schleier der Stille über den Saal legte. Der Magier entschied sich die Stille zu durchbrechen.
<< Wer bist du, dass du solche gewagte Behauptungen von dir lässt?! Woher hast du dieses Wissen? Glaubst du Wirklich, dass du uns aufhalten kannst Knabe? >>
Der Fremde drehte sich um und sagte mit einer Bestimmtheit die selbst Berge zu bewegen schien:
<< Ich bin Leomahr Lichtschatten, einziger Schüler von Lankram Mondträne. >>
Die Stille und die Verblüffung schienen sich zu verstärken. Selbst der Magier in der Mitte des Saales schien keine Worte mehr raus zubringen.
Ohne ein weiteres Wort zu sagen verließ Leomahr den Saal.






-.- die übrschrift hatte ich monotype kursiva... egal^^ ist ein bissle lang aber was solls^^ viel spaß ^^ hoffe es gefällt euch^^ ab kapitel 2 erscheinen unsere monster aber nur einer^^ wer das ist verrate ich nicht^^ Namen und personen sind zufällig^^ wenn die irgendwoanders auftauchen dann sry ;) war ned mit absicht^^
Image
XES_Hunter
 
Posts: 272
Joined: Mon May 29, 2006 7:37 pm
Location: Schwäbisch Gmünd / BW Germany

Postby XES_Hunter » Mon Jun 05, 2006 11:18 pm

So bevor ich kapitel 2 hier reintue möchte ich wissen wie es euch gefällt. Was gefällt euch am meisten und was nicht^^ kapitel 2 wird actionreicher und wie bereits erwähnt taucht das erste monster^^ der titel verrät sofort wer es ist^^ Also was meint ihr bis jetzt? soll ich weitermachen oder es bleiben lassen :D Kapitel 2 werde ich dann morgen hier reintun^^
Image
XES_Hunter
 
Posts: 272
Joined: Mon May 29, 2006 7:37 pm
Location: Schwäbisch Gmünd / BW Germany

Postby FullPain » Tue Jun 06, 2006 12:36 am

XES_Hunter wrote:So bevor ich kapitel 2 hier reintue möchte ich wissen wie es euch gefällt. Was gefällt euch am meisten und was nicht^^ kapitel 2 wird actionreicher und wie bereits erwähnt taucht das erste monster^^ der titel verrät sofort wer es ist^^ Also was meint ihr bis jetzt? soll ich weitermachen oder es bleiben lassen :D Kapitel 2 werde ich dann morgen hier reintun^^


weiter, weiter *lechz* :twisted:
FullPain
 
Posts: 26
Joined: Mon May 22, 2006 7:07 pm
Location: Switzerland

Postby XES_Hunter » Tue Jun 06, 2006 12:41 am

Gut das reicht mir schon ;) hier ist kapitel II

Kapitel II – Tief im Wüstensand

Leomahr wusste, dank einer Karte von Lankram, wo sich die Gefängnisse befanden.
Doch wusste er auch, dass die Zirkelmagier dieses Wissen auch bereits besaßen.
Lankram hatte Leomahr seinen Anwesen in den hohen Norden mit all seinem Inhalt hinterlassen.
So suchte Leomahr nach Hinweise dafür, wer der erste Gefangene war und womit er hätte rechnen müssen. Nach tagelangem suchen in der Privatbibliothek seines verstorbenen Meisters, entdeckte er eines Nachts einen Auszug aus dem Tagebuch Lankrams, der sehr interessant erschien. Folgendes war dort verewigt.

Zweimal wegen Mordes falsch beschuldigt und bestraft.
Beim ersten verlor er sein Leben doch gewann er nicht den Tod.
Beim zweiten wurde er wieder dort eingesperrt wo er einmal befreit.
Nun ist sein Seele dort wo ich sie stehen gelassen habe.
Sein Name eine Legende, Sein Wesen ein Triumph.
Vergangenheit des Amon und Zukunft des Amen.
Ein und derselbe sie sind doch einer in Vergessenheit geriet.
Diener des Anubis und sein Vollstrecker.
Die Magie als Gefährte er hat doch des Schwertes Freund er ward.

„Seltsam“ dachte sich Leomahr. „Das hier ist wie ein Rätsel… Er muss entweder Amon oder Amen heißen… Diener des Anubis? Das war doch ein Gott der Alten Welt wenn ich mich nicht irre. Also kommt er aus dem Wüstengebiet, dass bedeutet, dass das erste Gefängnis im Tal des Schlafes sein muss.“
Mit Eile packte Leomahr verschiedenes in einem Rucksack ein, so als wollte er lange verreisen.
Mit einem Rucksack auf den Rücken begab er sich in dem Gewölbe des Anwesens. Der Eingang dahin wurde von einem Bücherregal verborgen. Durch das ziehen eines Buches bewegte sich das Regal, unter lautem poltern, zur Seite. Eine im Stein gehauene Treppe führte nach unten. Um etwas zu erkenne nahm er eine Fackel mit. Die Dunkelheit wich dem Licht der Fackel. Die Luft in diesem Gang war Feucht und Kalt. Quietschende Geräusche waren ab und zu zuhören. Die Stiefel waren nass von den Pfützen die gelegentlich erschienen. Die Luft wurde immer modriger je tiefer es ging. Viele Gänge und Zweigungen wurden durchquert bis Leomahr vor einer Eisentür stand.
Sie war Massiv und ein wenig mit Pflanzen überwuchert. Beim öffnen gab es einen Quietschen, doch das war nichts Ungewöhnliches. Es Offenbarte sich eine große Grotte wo hier und da Kristalle aus der Decke sprossen. Ein Portal aus Stein war inmitten des Raumes, der jedoch nirgends führte. Um zu diesem Portal zu gelangen, musste man eine Treppe hochgehen. Vor dieser Treppe war ein Pentagramm mit vielen Symbolen im Boden eingraviert. Leomahr stellte sich inmitten des Pentagramms und mit erhobenen Händen fing er an zu sprechen.

<< Tief im Wüstensand ist er verborgen, das Ziel das ich mir erhoffe. Tiefe Ströme der Kraft leiten mich dahin. PORTALIS APRIUM!!! >>

Während er die Formel sprach kamen Azurblaue Lichter aus dem Pentagramm heraus und gingen zum Portal über. Als würde ein Orkan toben, wehte seien Robe durch die Luft. Seine Augen davor noch Hellgrau und schön, wurde ein zucken aus Blitze. Das Pentagramm färbte sich Hellgrau und ein weißblaues Wabbern war nun zwischen den Steinsäulen des Portals zu sehen. Der Wind legte sich und die Lichter erblassten. Das Portal war nun offen aber Leomahr füllte sich sehr schwach. Sein Meister hatte ihm bereits gesagt, dass der PORTALIS sehr anstrengend sei. Doch er hatte keine Zeit zu verlieren und so ohne zu zögern betrat er das Portal. Es war ein seltsames Gefühl. Kaum hatte er sein Gesicht hindurch, war selbiges schon an einem anderen Ort. Er fühlte Sand unter seinen Stiefel und konnte noch Sanddünnen erkennen da der Mond hier besonders hell zu sein schien. Doch es war ungewöhnlich kalt. Obwohl er in der Wüste war, fror er. Es war sehr still. Nicht einmal der Wind schien hier zu sein. Es gab kein Grass und kein Getier der Geräusche von sich gab. Nur Stille in die unendlichen tiefen der dunklen Nacht.

<< LUMINIS ILLUMINARE >> flüsterte Leomahr. Ein weißblaues Licht erschien auf seine rechte Handfläche und erleuchtete die Umgebung. Das Gefängnis zu finden war das einzige was er noch im Kopf hatte. Er folgte Stundenlang den Anweisungen der Karte und hoffte das die Zirkelmagier nicht in der nähe lauerten. Als die Karte das Ende der Sucherei gekündigt hatte schaute Leomahr auf. Er stand vor einer riesigen Sanddünne. Am fuße der Dünne war ein Eingang zu erkennen. Runde Säulen hielten den Eingang offen. Doch was er gerade erblickte ließ ihm einen Moment die Luft anhalten. Vor dem Eingang waren drei Gestalten zu erkennen. Eines davon schien Licht auf seine Handfläche zu tragen.
„Verdammt! Sie sind schon hier. Mmmmhhh… Sie gehen rein, das bedeutet ich bin noch nicht zu spät“ vermutete Leomahr und löschte das Licht in seiner Hand um nicht entdeckt zu werden.
Als die Gestalten das Grab betraten, rutschte Leomahr die Dünne hinunter und folgte leise den Gestalten. Es führte einem dunklen Gang in die Tiefen. Der Geruch von Moder wurde stärker. Ihm schien es als wären Stunden vergangen bis er ein Licht erkannte der wohl den Zirkelmagier gehören musste. Nun konnte Leomahr genau erkennen wer die Gestalten waren. Ein Zirkelmagier in weißer Robe gefolgt von zwei Männer die völlig mit Eisenrüstungen gepanzert waren.
„Sie haben sich Unterstützung vom Ritterorden der Ordnung geholt.“ Schoss es ihm durch den Kopf als er das Wappen der Ritter erkannte. Eine Waage auf purpurnen Hintergrund. Sie schienen einen großen Steinsarkophag zu bestaunen der mit allerlei Symbole und Runen versehen war. Inmitten des Sarges war ein Edelstein in einer Öffnung. „Das Siegel!“ erkannte Leomahr. Er versuchte zu hören was die Gestalten den beredeten.
<< Sobald ich das Siegel entfernt habe, müsst ihr sofort zuschlagen. Er wird nicht sehr viel Kraft haben. >> sagte der Magier im weißen Gewandt. Leomahr konnte sehen wie sich der Magier den Sarkophag näherte. Er wartete bist der Siegel entfernt worden war. Der Magier hatte einige mühen den Siegel zu entfernen. Leomahr konnte nun, nachdem der Magier vortrat, die Kammer genau sehen.
Es war eine recht kleine Kammer und die Wände waren aus Gestein mit sandiger Farbe. Auch der Steinsarkophag hatte diese Farbe. In den Ecken waren zwei Becken zu sehen und Leomahr vermutete Wasser darin.
<< Geschafft! >> triumphierte der Magier als er das Siegel herausbekam. << Jetzt dürft ihr ihn Richten! >>
<< Ihr werdet ihn nicht vernichten können >> rief Leomahr mit seiner ruhigen Stimme und trat hervor.
Überrascht von Leomahrs Stimme drehte sich jeder um.
<< Dich kenne ich doch! >> stellte der Magier fest. Leomahr konnte Verwunderung in den braunen Augen des recht kleinen Magiers erkennen. Dieser hatte einen geflochtenen Bart aus braunen Haaren und sein Gesicht erinnerte an die einer Schlange. << Du warst doch beim Rat und hast gedroht die Hinrichtung zu verhindern! >>
Leomahrs Augen änderten die Farbe und wurden golden wie die Sonne.
<< Genau das was ich jetzt machen werde. >> sagte Leomahr mit kalter Stimme.
<< Das werden wir noch sehen Grünschnabel. >> drohte der Magier und richtete seine Handfläche gegen Leomahr. Dabei Sprach er die Worte <<ARUNDO FLAMMA>>. Wie aus dem Nichts erschien ein Flammenstrahl aus der Hand des Magus gerichtet auf Leomahr.
Leomahr erkannte die Gefahr und reagierte sofort. Mit beiden Händen von sich weisend sprach er die Formel <<REFLECTIO MAGIA>> aus. Prompt prallte der Strahl, als wäre er gegen eine Wand abgeprallt, und flog in die Richtung eines Ritters.
Ein Schmerzensschrei war zu hören und der Geruch von verbranntem Fleisch erfüllte die Luft.
Einer der Krieger war auf die Knie gegangen und hielt seine Hand vor die Brust.
<< Wie kann es sein das du dieses Spruch beherrscht! Dieser Spruch ist selbst zu schwer für mich! >>
Versuchte der Magier zu sagen ohne dabei seine Verwunderung preis zugeben.
<< Ich beherrsche recht wenige Spruche doch die die ich beherrsche sind mächtig. Ich habe nicht so wie du versucht soviel wie möglich zu lernen, sondern habe mich auf das wenigste Konzentriert>>
Antwortete Leomahr. Er schien wie verändert. Eine deutliche Kampfeslust durchflutete seine Falkenaugen.
<< Trotzdem wirst du untergehen. Wir sind zu dritt und du alleine! >> rief der Magier siegessicher.
<<Ich Korrigiere, zwei gegen drei. >> Antwortete Leomahr mit mörderischem lächeln auf den Lippen.
Bevor der Magier Begreifen konnte was er damit meinte, spürte er einen stechenden Schmerz in seiner Brustgegend. Er fasste hin und spürte eine warme Flüssigkeit. Als er seinen Kopf senkte sah er, dass seine Hände mit Blut beschmiert waren. Seinem Blut. Er konnte noch eine Klinge erkennen die aus seine Brust ragte bevor alles dunkler wurde und sein blick glasig. Seine letzten Gedanken erloschen in der Dunkelheit bis selbst das Leben sein Körper verließ.
Leomahr sah jetzt wie die Klinge aus dem Körper gezogen wurde und der Magier zusammenbrach.
Vor ihm stand ein Wesen mit eisigem Blick wie die eines Toten. Sein Gesicht war teilweise mit Bandagen versehrt. Die Kinnhaut fehlte vollkommen und er war gekleidet wie ein König. Lankram hatte von solchen Königen erzählt. Er nannte sie Pharaonen. Doch dieser hier schien mehr ein Krieger zu sein. Bevor Leomahr fertig denken konnte, bewegte sich die Gestalt mit dämonischer Geschwindigkeit auf die Ritter zu. Ein kurzer Aufschrei war zu hören, danach nur Stille. Blut durchströmte den Boden. Beide Ritter waren zusammengebrochen. Ihre Rüstungen wurden mit nur einem einzigen Stich durchbrochen. So etwas hatte Leomahr noch nie gesehen. Er hatte nicht einmal den Angriff gesehen.
Diese Gestalt wollte wieder zum Angriff setzen.
Doch er brach sofort ab und mit einer trockenen und kalte Stimme fragte er.
<< Deine Augen… Sie ändern ihre Farbe… Du bist keiner von ihnen…was hast du hier gesucht? >>
Zuerst zögerte Leomahr doch schließlich.
<< Ich bin hierher gekommen um deine Hinrichtung zu verhindern. Die Ablenkung hat perfekt geklappt. >> Er schaute sich noch einmal die Gestalt genauer an bis er wieder fort fuhr.
<< Meine Augen ändern ihre Farbe je nach Gefühl das ich empfinde. >>
<< Hinrichtung? Unmöglich wir haben den Mord nicht begangen es können keine Beweise da sein. >>
sprach die Gestalt. Zwar immer noch Kalt aber dafür ein wenig energischer.
<< Es gibt auch keine Beweise… Mein Meister Lankram ist ermordet worden… Damit ist auch das Versprechen gestorben die die Hinrichtung verhinderte. >> sagte Leomahr mit Trauer in seiner Stimme. Es war seltsam in diese Kammer zu stehen und mit diesem Wesen zu reden. Nun konnte er auch die Lichtquelle in diesem Raum ausmachen. Es waren Öllampen. Im Gedanken war er bei seinem Meister als er starb. Seine letzten Worte gingen ihm noch einmal durch den Kopf. Doch seine Grübeleien wurden von einem Geräusch unterbrochen. Die Gestalt hatte wieder seine Waffe erhoben.
<< Dein Meister ist Lankram! >> grollte das Wesen << Dieser verfluchte Magier hat uns eingesperrt! Gib mir einen Grund warum ich dich am leben lassen soll! >>
<< Weil du ohne mich die andere nicht retten kannst! >> Antwortete Leomahr mit nicht geringere Lautstärke. << Ohne mich hätte sie dich vernichtet! Ich sage nicht das du mir ein Gefallen schuldest aber ein danke würde auch ausreichen! Mein Meister fand Beweise die eure Unschuld beweisen, doch bevor er sie vorzeigen konnte wurde er ermordet! Er hat mich geschickt um euch zu Retten und das ist der dank?! >> doch bevor Leomahr weiter etwas sagen konnte lies die Kreatur seine Waffe sinken.
<< Deine Augen… sie färben sich Rot…>> sagte die Gestalt mit beinahe lässigem Ton.
<< Es ist eine Spur deiner Wut und deiner Ehrlichkeit nicht war? >> fuhr das Wesen fort.
Leomahr war verblüfft. So schnell hatte es bisher keiner Geschafft, mit Hilfe seiner Augen, seine Gefühle zu erraten. Dann begann er mit Unsicherheit zu reden.
<< Ähm ja… Wir müssen hier weg bevor ein Aufklärungstrupp hierher kommt. Unterwegs werde ich dir alles erklären …>> Leomahr hielt inne. Er beobachtete das Wesen und seine Reaktion. Doch zu seiner Überraschung sagte dieser.
<< Amen. Mein Name ist Amen >>
<<…ja…Amen… also Amen mein Name ist Leomahr und wir sollten jetzt gehen. >>
<< Ich werde dir folgen Leomahr>> antwortete Amen.
<< Da habe ich aber doch eine Frage wenn du erlaubst. >> setzte Leomahr an << Woher hattest du das Schwert? >>
<< Das war bereits bei mir als ich aufgewacht bin… Ich weis nicht woher. >> stellte Amen fest.
Doch Leomahr war sonnenklar wer die Waffe dahin gelegt hatte.
Und so gingen sie den Gang nach oben in die Freiheit wo bereits das Morgenlicht sie erwartete.













Ps.: leider habe ich mir noch nicht genau angeschaut ob grobe fehlerquéllen vorliegen trotzdem viel spaß ;) ist glaub ich am längsten bis jetzt
Last edited by XES_Hunter on Wed Jun 07, 2006 3:17 pm, edited 1 time in total.
Image
XES_Hunter
 
Posts: 272
Joined: Mon May 29, 2006 7:37 pm
Location: Schwäbisch Gmünd / BW Germany

Postby XES_Hunter » Tue Jun 06, 2006 2:20 am

Hoffe es gefällt euch bis jetzt und das kapitel 2 nach eurem geschmack war^^ Bitte schreibt mir eure meinung rein (ob schlecht oder gut / oder was schlecht oder gut war) den sonst kann ich nicht einschätzen auf was ihr besonders wert legt. Das nächste monster muss auch befreit werden doch ich muss mich gerade zwischen 2 entscheiden und weiß nicht welches ich nehmen soll ;) *münze wirft* also kapitel 3 wird glaube ich noch diese woche erscheinen (muss auch auf prüfungen lernen). Hoffe auf antwort

XES_Hunter
:D
Image
XES_Hunter
 
Posts: 272
Joined: Mon May 29, 2006 7:37 pm
Location: Schwäbisch Gmünd / BW Germany

Postby The Invisible Man » Tue Jun 06, 2006 10:45 am

*daumenhoch* :D
nur den satz mit den beweisen für die unschuld solltest du vielleicht etwas abändern... :roll:
ansonsten genial
Image
User avatar
The Invisible Man
 
Posts: 97
Joined: Sun May 21, 2006 10:26 pm
Location: Liezen/Steiermark/Österreich

Postby XES_Hunter » Wed Jun 07, 2006 4:24 am

Thx werde ich dann machen (leider entdecke ich, doof wie ich bin, nicht was du meinst^^ sag mir bitte genauer was^^)

Hier kapitel 3 : (hab mir die Nacht um die Ohren geschlagen ;) ) viel spaß

Kapitel III – Gesang der Einsamkeit

Als Leomahr und Amen am Eingang der Gruft standen, wurden sie von den warmen Strahlen der Morgensonne empfangen. Es war ein Segen der in die Herzen sprang.
<< Nach langem darf ich wieder die Sonne erblicken >> sagte Amen mit seiner sonst so kalte stimme. Doch es war keine Kälte zu spuren, es war vielmehr ein zufriedenes Geflüster. << Ich habe wirklich vergessen wie wunderschön sie sein kann, die Sonne. Es ist so als würde die Wärme mich neu aufleben lassen. >>
<< Einsamkeit und Kälte… in jedem Traum das Selbe… Schreie… Zerstörung… Verzweiflung…>>
flüsterte Leomahr geistesabwesend. Seine Augen schienen glasig zu sein und er bemerkte nicht was um ihn herum geschah. Der Gedanke, das Amen jahrhunderte lang in der Dunkelheit verbracht hatte, hatte Leomahrs eigene Ängste ausgelöst. Nein, es war viel mehr als Angst. Es war eine Erinnerung.
<< Was faselst du da? >>. Die schwere und kalte Stimme von Amen holte ihn zurück in die Wirklichkeit.
<< Wie? ...Oh…Entschuldige, ich war abwesend. >> antwortete Leomahr verlegen.
Amen bohrte auch nicht weiter nach und wechselte das Thema.
<< Ich habe gesehen wie du gezaubert hast und ich muss sagen…das war nicht schlecht. >>
<< Danke. >> nun war Leomahr endgültig überrascht. Er hätte nicht erwartet das Amen zu solch ein Kompliment fähig wäre. << Doch die Kampfmagie ist nicht mein Gebiet. Ich bin eher ein Spiritist. >>
<< Ein was? >> fragte Amen diesmal wieder mit seiner kalten Stimme. Durch das Morgenlicht konnte Leomahr Amen genauer unter die Lupe nehmen. Amen strahlte so etwas wie kalte furcht beim ersten Blick. Seine fehlende Unterkieferhaut und die ganze Verbände verstärkten diesen Eindruck. Doch Leomahr entdeckte auch Ehre und Anmut in Amens Gestalt aber auch Trauer und Rache in seinen Augen. Leomahr wandte sein Gesicht sofort von Amens Augen. „Beinahe wäre es wieder passiert!“
dachte er sich und versuchte diesen Gedanke sofort zu verdrängen. Es war schon öfters vorgefallen, dass er in fremde Gedanken rein gesehen hatte, doch immer ohne Absicht. Er wusste nicht einmal warum er so was konnte.
<< Bist du noch da? Ich habe dir eine Frage gestellt! >> sagte Amen mit Ungeduld.
<< Oh…Ja… Also ein Spiritist ist eine Person die die Mächte der Natur- und Elementargeister verwendet. Besser gesagt in Anspruch nimmt, denn diese Mächte kann man nicht kontrollieren. >>
Die Antwort rutschte ihn nur so raus. Erst zu spät bemerkte er, dass Amen nun mehr wusste als die restliche Welt zusammen. Nur sein Meister wusste das er die Gabe hatte mit diese Geister zu reden.
<< Seltsam. >> entgegnete die Mumie. << Von solch eine Zauberei hab ich nie was gehört. >>
<< Es ist auch keine Zauberei sondern eine Gabe. >> erklärte Leomahr << Jetzt sollten wir aber in die Gänge kommen bevor jemand uns noch entdeckt. >>
Das Tal war ruhig. Überall wehte der Sand vom feinen Wind. Alles strahlte golden von der Morgensonne. Selbst der Eingang des Grabes schien jetzt einladender zu sein. Am Himmel waren keine Wolken zu erkennen. Amens Stimme unterbrach die Ruhe.
<< Wohin sollen wir überhaupt gehen? Ich werde bestimmt nicht irgendwo ziellos fliehen! >>
<< Werden wir auch nicht. Am besten gehen wir dahin wo ich hergekommen bin. Dort werde ich einen Portal öffnen der uns direkt zum Anwesen meines Meisters führt. >> erklärte Leomahr der Mumie. << Von dort aus kann ich neue Kräfte sammeln und mehr über das zweite Gefängnis herausfinden. Du kannst dich solange ausruhen. >>
<< Ausruhen? >> sagte Amen mit Sarkasmus in der Stimme << Was glaubst du habe ich die letzten 200 Jahre gemacht? >>
Das war wieder ein Zug den Leomahr von der Mumie nicht erwartet hatte. Ohne eine Antwort von sich zu geben, fing er an in einer Richtung zu laufen. Amen schien es nicht zu stören und folgte ihm stumm. Sie wanderten durch verschiedene Dünen.
Der Sand und der Wind zauberten ein Schauspiel der für nicht aufmerksame Augen verborgen blieb.
Leomahr konnte aber die Gestalten erkennen die dort tanzten. Sie waren aus Sand und Wind.
„Wüstengeister“ dachte Leomahr mit Sehnsucht an diese Gestalten. Sie schienen so fröhlich zu sein.
Ihre geschmeidigen Bewegungen strahlten inneren Frieden aus. Sie schienen so gebrechlich zu sein und doch von Macht durchflutet. Gerne hätte er mit in diesem Tanz eingestimmt und alle Sorgen vergessen. Eins mit der Natur zu sein, welch herrliches Gefühl. Durchflutet von Wärme und von Licht.
An diese Erfahrung konnte er sich nie gewöhnen. Schon früher war er teil dieser Gefühle geworden. Jedes Mal wenn er die Geister um beistand anrief konnte er teil werden von dieser Vollkommenheit.
<< Warum bleibst du stehen und schaust verträumt in dieser Richtung? Da ist nichts. >> Es war wieder Amens Stimme. Das eisige in seiner Stimme schien nun zu schmelzen. Vielleicht lag es daran, dass er nicht mehr in einer Gruft eingesperrt war. Leomahr hatte nicht bemerkt, dass er stehen geblieben war.
<< Es ist nichts. >> Antwortete er. Doch Trauer war nicht zu überhören. << Gehen wir weiter. >>
Wieder fragte die Mumie nicht weiter sondern folgte stumm den Magier. Dann brach er das Schweigen zum wiederholten Mal.
<< Welche Waffe benützt du, wenn deine Kraft nicht mehr zum zaubern ausreicht? >>
Leomahr antwortete nicht sondern warf seinen Mantel zurück. Die Sicht auf seinem Arm wurde frei.
Ein Eisenring war um sein Gelenk befestigt. Von dort aus ging eine Klinge, die wie eine Teufelsschwinge aussah, vom Eisenring bis zum Oberarm. Solch eine Waffe hatte er auch auf der anderen Hand, dort sah es aber aus wie eine Engelsschwinge. Dies schien Antwort genug zu sein, denn die Mumie blieb stumm. Es verging einige Zeit bis Leomahr die Stelle erkannte wo davor noch das Portal war.
<< Hier war es. >> sagte er mit Gewissheit << Hier war das Portal. Gib mir ein wenig Zeit und ich werde es wieder öffnen. Hoffe, dass meine Kraft noch ausreicht. >>
<< Wenn deine nicht ausreicht kann ich dir mit meiner helfen. >> gab Amen kühl von sich.
Leomahr hatte total vergessen, dass in dem Rätsel, die Magiebegabtheit von Amen erwähnt wurde.
<< Das wäre eine große Hilfe! >> strahlte Leomahr. Ihm kam es vor als hätte er seit Jahrzehnte nicht mehr so gestrahlt. Aber warum jetzt. Vielleicht weil seit längerem keine guten Neuigkeiten kamen. Aber vielmehr glaubte er, dass es an die Hilfsbereitschaft Amens lag. Es war lange her, dass jemand seine Hilfe anbot. Er war lange einsam gewesen. Sein Meister war oft zu beschäftigt gewesen um mit ihm etwas zu unternehmen. Er hätte bei diesen Worten Freudentränen weinen können, so sehr hatte ihn die Einsamkeit verletzt.
<< Sag mir was ich machen muss… >> sagte Amen verblüfft als er die Freude in das Gesicht des Magiers sah.
Schnell zeichnete Leomahr ein Pentagramm im Sand. Dieser war groß genug für zwei.
<< Stell dich hier rein und gib mir deine Hand. Den Rest erledige ich. >> sagte er freundlich gestimmt.
Amen beäugte ihn erst misstrauisch, schließlich folgte er den Anweisungen.
Als Amen sehr dicht war, schoss ein Gedanke durch Leomahrs Kopf.
„ Seltsam… Er riecht nicht nach Verwesung… er riecht nach nichts… aber jedes Geschöpf hat einen Geruch.“
Doch er hörte auf darüber nachzudenken. Er konzentrierte sich auf den Spruch.
<< Da wo ich herkam will ich nun schwinden. Kraft banne mir den Weg dahin.
PORTALIS APRIUM >>

Der Vorgang wiederholte sich, nur schien Amen sehr überrascht über die Lichter und den Wind zu sein. Auch für Leomahr änderte sich etwas. Durch die Bindung konnte er Amens nähe deutlich spüren.
Es war so als würde er wieder ein Kind sein. Ein Kind der nach Geborgenheit sucht. Er fühlte sich von Amen beschützt. Nichts und niemand konnte ihn nun aus der ruhe bringen. Dafür war die Wärme die von der Bindung ausging viel zu stark. Doch alles verflog von einem Moment auf den anderen. Der Zauber war gewirkt. Das Portal, so bläulich wabbernd, schwebte durch die Luft.
Amen schien kein Wort herauszubringen. Dafür schien dieses Erlebnis zu einmalig. Leomahr würde dies so schnell auch nicht vergessen. Nach einigen Mühen fand die Mumie seine Stimme wieder.
<< Das war … das war … ich kann das nicht beschreiben. Es war einfach Atemberaubend! >>
Er schien wirklich begeistert zu sein. Leomahr schien noch nicht ganz da zu sein. Es brachen so viele Gefühle aus ihm aus seit er nicht mehr alleine war. Aber warum? Seit er denken konnte lebte er bei seinem Meister. Über seine Herkunft wusste er nichts. Er besinnte sich und versuchte wieder normal zu sprechen.
<< Wir müssen nur noch das Portal durchqueren. >>
So betraten beide das Portal und verschwanden in die Leere. Die Erlebnisse von diesem Tag würde keiner der beide so schnell vergessen.
Image
XES_Hunter
 
Posts: 272
Joined: Mon May 29, 2006 7:37 pm
Location: Schwäbisch Gmünd / BW Germany

Postby The Invisible Man » Wed Jun 07, 2006 9:25 am

also: Leomahr sagt: "Mein Meister hat Beweise gefunden die eure Unschuld beweisen..."(2x Beweis)
wäre es nicht besser zu sagen:"Mein Meister fand Beweise, die für eure Unschuld sprechen,..." :?:
hoffe ich konnte helfen
mfg
The Invisible Man

ps.:das 3. Kapitel ist auch toll
Image
Image
User avatar
The Invisible Man
 
Posts: 97
Joined: Sun May 21, 2006 10:26 pm
Location: Liezen/Steiermark/Österreich

Postby FullPain » Wed Jun 07, 2006 9:49 am

Die Geschichte ist klasse, freue mich schon auf die Fortsetzung. Genial geschrieben.
FullPain
 
Posts: 26
Joined: Mon May 22, 2006 7:07 pm
Location: Switzerland

Postby XES_Hunter » Wed Jun 07, 2006 3:16 pm

thx :oops: und danke invisible^^ werde es sofort korrigieren^^
Image
XES_Hunter
 
Posts: 272
Joined: Mon May 29, 2006 7:37 pm
Location: Schwäbisch Gmünd / BW Germany

Postby XES_Hunter » Thu Jun 08, 2006 12:06 am

So hier ist kapitel 4... vll ein wenig zu brutal aber was solls hoffe das euch das nichts ausmacht. Hab aber auch was süßes eingebaut^^
hoffe das ich meine kranke fantasie nicht übertrieben habe aber ich war einfach begeistert hoffe das ich keine groben fehlern übersehen hab... Ohne lange zu schwafeln hier die Story ;) viel spaß bin gerade fertig damit geworden

Kapitel IV – Schwert und Schwinge

Wie ein kalter Hauch in einer Herbstnacht fühlte sich der Durchgang des Portals an. Amen war voraus gegangen. Als auch Leomahr das Portal betrat, schloss es sich. Sie befanden sich im Portalraum des Anwesens. Vielmehr als ein Raum war es eine Höhle. Das Schimmern der Kristalle war heller als sonst und durchflutete die Höhle mit einem angenehmen hellblauen Ton.
<< Nicht schlecht. >> sagte Amen mit Bewunderung in den Augen. << Sieht ziemlich gemütlich aus. Gefällt mir. >>
Leomahr wusste nicht ob er es wieder als Witz verstehen sollte.
<< Das hier ist nur das Gewölbe unter dem Anwesen. >> erklärte er << Wir müssen den Durchgang da drüben durchqueren >> und zeigte auf eine Eisentür.
Doch keiner der beide konnte mehr etwas sagen, denn es tauchte ein kleines etwas aus dem Boden auf. Es war grün, durchsichtig und hatte etwas von einem Wackelpudding. Zwei knopfähnliche schwarze Punkte ließen darauf schließen, dass es Augen hatte. Von Mund und Ohren war keine Spur. Plötzlich gab das Wesen Geräusche von sich die wirklich so klangen, als würde ein Wackelpudding versuchen zu reden.
<< Müpopa butupotö! Möpopopopala! >>
Amen schaute das Wesen mit geweiteten Augen an.
<< Wer oder was ist das? >> fragte er Leomahr, der besorgt dem Wesen zuhörte.
Schließlich wandte er sich der Mumie zu und sprach: << Das ist Bizzu. Ein durch einen Unfall erschaffenes Wesen. Er bewacht das Anwesen wenn ich nicht da bin. >> . Leomahr streckte seine Hand in die Richtung des Wesens, worauf dieser sofort in seiner Hand sprang.
<< Und du verstehst was er sagt? >> fragte die Mumie ungläubig. Er näherte sich vorsichtig an das Wesen und stupste ihn mit dem Finger, worauf dieser zu wackeln anfing. Es fühlte sich ölig und schleimig an. Ein kurzes nicken von Leomahr beantwortete seine Frage. Amen hoffte auf etwas, doch es geschah nichts.
<< Willst du mir nicht verraten, was er gesagt hat? >>. Amen schien sichtlich verärgert zu sein.
<< Oh ja … Natürlich… also… >> stammelte Leomahr los und holte tief Luft.
<< Bizzu hat fremde Gestalten gesehen die das Anwesen durchsuchen. Er meinte die haben eine Kleidung wie ich sie trage, nur mit einer anderen Farbe. Sie haben wohl herausgefunden wer dich befreit hat… ich frage mich nur wie. >>
Er brauchte nicht mehr lange zu überlegen, denn die Antwort war viel zu leicht herauszubekommen. << Die Schwarzmagier müssen wohl den Geist des Magier gerufen haben, den du getötet hast… Sie werden wohl nach mir suchen um mich einzusperren… Ich habe kaum Kraft um weiter zu zaubern. Das könnte zum Problem werden. >>
Ein schleifen war zu hören und Leomahr wandte sich zu Amen um. Die Mumie hatte seine Waffe gezogen und starrte ihn, mit einem grausigem grinsen auf den Lippen, an.
<< Wenn es weiter nichts ist! >> sagte Amen mit einer mörderischen Freude. << Für was hast du denn deine Waffe? Wenn du mit Waffen genauso umgehen kannst wie mit deiner Magie, dann sehe ich eigentlich kein Problem. >>
Zwar war Amens Vorschlag verrückt genug um beide umzubringen aber was konnte er sonst machen.
Auch schien es so als wäre Amens Mordlust und Freude am töten ansteckend. Er bekam langsam auch diese Lust. Man konnte genau die Gleichheit der Gedanken der beiden sehen.
Bizzu hatte wohl diese Gedanken auch bemerkt und bekam es mit der Angst zu tun. Er hüpfte auf den Boden und versteckte sich hinter einige Steine.
Als hätten beide ein unsichtbares Signal bekommen, stürmten sie gleichzeitig Richtung Eisentür. Wie heißes Feuer brannte sich diese Mordlust in Leomahr aus. In Amen brannte eher das Feuer der Vergeltung für all die Jahre der Gefangenschaft.
Sie rannten die Gänge und Stufe mit unglaublicher Geschwindigkeit. Auch wenn keiner der beide darauf achtete wo er hintrat, konnte nur ein geübtes Ohr die intuitiv bedachten Schritte hören. Der lange Lauf schien auch keine Spur der Ermüdung mit sich zu bringen. Genauer genommen konnte Leomahr kaum noch etwas empfinden, auch spürte er nicht wie er das massive Bücherregal anrempelte und zu Boden stürzen lies. Er war wie in einer Trance. Amen schien es nicht anders zu gehen.

Überrascht drehten sich einige Ritter und Magier um. Die Geräuschquelle war ganz in ihrer nähe.
<< Ihr da! Geht nachsehen was da los ist. >> befahl ein Magier.
<< Jawohl Herr! >> antworteten drei der fünf Ritter und zogen ihre Schwerter schnell aus der Eisenscheide. Mit einem Nicken stellte sich einer der drei vor dem Holztor der Bibliothek. Nach einem starken Tritt folgte ein Knarren und mühelos sprang das Tor auf. Doch anstatt Bücherregale, sah der Unglückliche nur die Spitze einer Klinge, geführt von einem Schatten. Keine Reaktion hätte ihm mehr helfen können. Präzise und Mühelos durchbohrte die Klinge sein, vor Angst noch, rasendes Herz. Die Schnelligkeit mit dem sich alles ereignete, lies die anderen zwei erstarren. Das einzige was sie noch erkennen konnte war die mit Bandagen versehene Gestalt, die rasch ihr Schwert aus der Brust des Ordensbruders zog, bevor ein zweiter Schatten aus dem nichts sprang. Ziel gerichtet bohrten sich beide Klingen in den Oberkörper des linken Mannes. Eine schnelle Bewegung, die es ermöglichten rasch die Klingen zu ziehen und zum erneuten Schlag anzusetzen, folgte. Der behelmte Kopf des Ritters kullerte sanft zu Boden. Ein schmerzvolles Stöhnen von Rechts lies darauf schließen, dass auch Amen sein Opfer zu strecke gebracht hatte. Blut durchtränkte den Teppichboden der Eingangshalle. Nicht nur der Boden war Blutrot gefärbt, sondern auch die Wände. Amen und Leomahr waren selbst von Blut durchtränkt. Süßlich duftete es und warm fühlte es sich an.
Es tropfte langsam von den Händen und Klingen ab. Wie rote Wassertropfen fielen sie hinunter, doch war das Aufprallgeräusch schwerer. Die restliche Magier und Ritter waren wie gelähmt. Die zwei Gestalten waren schrecklich anzusehen. Der eine wie ein mumifizierter Alptraum das Schwert hebend. Die hellen toten Augen verstärkten die Schreckensaura die von ihm ausging. Der andere versteckte seine todbringenden Werkzeuge unter einem Mantel. Doch was mehr Angst einflößte, waren seine leuchtenden gelben Augen. Sie schienen wie todbringende Sterne zu strahlen.
<< Ich konnte mich 200 Jahre nicht vergnügen also gehören die mir! >> lachte Amen. Es war ein kaltes Lachen. Kaum war der Satz zu ende gesprochen war er schon weg. Die überraschte Schmerzenschreie und das Stöhnen erzählten vom geschehen. Langsam wurde alles Still und auch der letzte Lebenshauch verließ den Körper. Leomahr stand verblüfft da. So schnell und präzise hatte er noch keinen töten sehen. Amen schien eins mit seiner Waffe zu werden. Es waren keine Gewissensbisse und auch keine Gnade in seinen Augen zu sehen. Der perfekte Auftragsmörder. War das vielleicht sein ``Beruf´´ gewesen als er noch lebte. Das er ab und zu auch zur Tötungsmaschine mutierte war ihm nicht neu. Es geschah selten, aber wenn es geschah dann bebte selbst der Boden. Amens stimme holte ihn zurück in die Gegenwart.
<< Hübsch hast du ihn hingerichtet. >> sagte Amen mit einem eiskalten grinsen im Gesicht. Leomahr war nicht gerade stolz darauf. Immerhin hatte er gerade jemand schmerzvoll und brutal ermordet. Es war nicht seine Art das zu machen. Schnell und schmerzlos war ihm viel lieber, wenn es überhaupt notwendig war.
<< Kannst du mir verraten wo ich das Blut abwaschen kann? Ich möchte nämlich nicht blutbeschmiert sein wenn wir den zweiten Gefangenen befreien. >>
Amen sagte dies mit solch einer Gelassenheit, dass selbst Leomahr es eiskalt den Rücken runterkam.

Es waren nun einige Stunden bereits vergangen. Leomahr und Amen hatten sich notdürftig gewaschen. Für mehr war keine Zeit. Rasch packte Leomahr alle Dokumente zu den Gefängnissen ein. Auch Lebensnotwendiges wurde schnell eingepackt. Bald würden noch mehr Ordensritter hier sein. Zu viele, selbst für sie.
Amen stand gelassen in einer ecke und begutachtete sein Schwert. Bizzu erschien und starrte Leomahr fragend an.
<< Bizzu wir können hier nicht bleiben. Du kommst mit uns mit. Am besten gehst du in meinem Rucksack rein. >> redete Leomahr mit schnellem Ton.
<< Das ist doch nicht dein ernst! >> protestierte Amen << Du willst die Götterspeise mitnehmen? Die steht doch nur im weg! >>
<< Ich lasse ihn hier nicht sterben! >> antwortete er wütend << Dich habe ich auch nicht sterben lassen! >>.
Dies schien Amens Lippen zu versiegeln. Vergnügt und wieder mit den seltsamen Tönen, sprang das grüne Geschöpf in dem Rucksack und machte es sich dort gemütlich.
Schnell eilten sie Richtung Geheimgang. Das Buch herauszuziehen war nun überflüssig den der Regal wurde buchstäblich von der Wand gesprengt. Es waren bereits Stimmen in der Eingangshalle zu hören. Den Gang zu durchqueren schien jetzt eine Ewigkeit anzudauern. Selbst Amen, der stumm folgte, schien nervös zu werden. Endlich erreichten sie die Eisentür die sie prompt mit Steinen verbarrikadierten.
<< Los öffne das Portal zum zweiten Gefängnis! >> drängte Amen.
<< Ähm… >> gab Leomahr von sich.
<< Was heißt ihr ähm? Nun mach schon! >> sagte Amen angespannt.
<< Ich hatte keine Zeit nachzuforschen wo das zweite Gefängnis ist… >> antwortete Leomahr kleinlaut.
<< WAS!!! >> schrie Amen << Ist denn das zu fassen?! Ich hör wohl nicht recht!!! Hast du jetzt total den Verstand verloren?! Du bist doch… >>
Doch er verstummte plötzlich. Dutzende gepanzerte Schuhen waren aus dem Gang zu hören und sie waren nicht mehr fern…

hoffe ich ärgere euch nicht mit diesem schluss
das nächste kapitel ist schon in Arbeit
Image
XES_Hunter
 
Posts: 272
Joined: Mon May 29, 2006 7:37 pm
Location: Schwäbisch Gmünd / BW Germany

Postby The Invisible Man » Thu Jun 08, 2006 1:17 pm

wiedereinmal gut gelungen(und zu brutal isses eh nicht^^)
lass dir ruhig zeit mit deinen kapiteln, qualität vor quantität :wink:
Image
User avatar
The Invisible Man
 
Posts: 97
Joined: Sun May 21, 2006 10:26 pm
Location: Liezen/Steiermark/Österreich

Postby XES_Hunter » Thu Jun 08, 2006 4:16 pm

Für einen Kapitel brauche ich min. 2 und max 6 stunden ;) ich habe 3 für kapitel 5 gebraucht der eigentlich schon gestern fertig war^^ wenn mal die schreiblust mit mir durchgeht dann kann ich es nicht aufhalten^^ Da fliegen die Seiten wie von zauberhand^^ lange rede kurzer sinn... hier kapitel 5 (ist mit absicht kurz ausgefallen dafür aber viel spannender ;) )

Kapitel V – Selbstopferung des Einsamen


<< Verdammt Amen! Mach schnell und verschaffe mir Zeit! >> sagte Leomahr aufgeregt
<< Solange suche ich die nötigen Hinweise! >>
Amen verschwendete keine Zeit und rannte bereits zur Tür. Er stemmte seinen Körper gegen die kalte und robuste Eisentür. Die Schritte waren nicht mehr fern. Amen versuchte die Fußpaare zu zählen und presste seinen Ohr gegen die Tür. Da waren zehn… nein zwölf… oder doch zwanzig?
<< Verdammt Leomahr! >> schrie Amen mit besorgter Stimme. << Es müssen über zwanzig von diesen Knilchen sein! Beweg deinen Arsch verdammt! >>
<< Ja, ja! Was glaubst du was ich gerade mache! >> schrie Leomahr zurück. Er versuchte einen Pergament zu suchen, welches die Informationen beinhaltete. Doch ein Gedanke vergnügte ihn.
Selbst die Mumie, die sonst so kühl war, schien langsam mit der Angst zu kämpfen. Amen fluchte und schreite durch die Gegend. Beleidigungen und Aufforderungen sich zu beeilen flogen durch die hellblaue Höhle, die so schön funkelte. Leomahr konnte ein Lachkrampf kaum ersticken. Obwohl die Situation wirklich miserable war, konnte er nicht anders als sich vor Lachen auf den Boden zu kullern.
Amens Blick schien zuerst wie gebannt auf dem lachenden Bündel auf den Boden. Schließlich explodierte er.
<< Hast du jetzt total den Verstand verloren! Haben dir die Bücher das Gehirn weg geschmolzen! VERDAMMT HÖR AUF ZU LACHEN UND SUCH! Sonst zerreiße ich dich persönlich in fetzen! >>
Die Explosion der Mumie verstärkte aber Leomahrs Lachkrampf. Die Situation war tödlich doch er konnte nicht anders. Es war so lange her das in jemand so zum Lachen gebracht hatte. Er konnte aus dem Lachkrampf lediglich noch einen erstickten Satz herausbekommen.
<< Bizzu…such…Rolle…schnell…>>
Sofort nickte das grüne Wesen mit einem zustimmenden << Grüüüüü >>. Kaum war er im Rucksack verschwunden, flogen bereits Pergamente heraus.
<< Oh ihr Götter… was habe ich nur verbrochen! >> betete Amen. << Mit einem VERRÜCKTEN in einem Raum eingesperrt zu sein und warten bis die hier rein kommen! >> dabei schrie er das Wort Verrückten und schaute Leomahr an der anfing sich zu beruhigen.
Bizzu balancierte nun mit einer Schriftrolle auf dem Kopf, so als würde er versuchen auf etwas aufmerksam zu machen. Sofort ergriff Leomahr nach dem Pergament und überflog es.
<< Amen! Ich hab es gefunden! >> rief Leomahr lächelnd. << Das nächste Gefängnis ist im Tal der Gräber! Früher hieß es Transsylvanien oder so! >>
Doch Amen schien nicht begeistert von der Neuigkeit. Im Gegenteil seine Pupillen weiteten sich und er schien sich anzustrengen. Nun konnte man die toten Augen genau sehen. Sie waren von einem sehr hellen blauen Ton wie die Flüsse in den Märchen der Kinder. Sie schienen so rein zu sein wie Diamanten und so schön wie das Antlitz der Sonne. Doch jetzt waren sie Angsterfüllt und Leomahr hörte sofort warum.
Ein hämmern war zu hören. Jemand versuchte die Tür zu rammen und bei jedem Stoß wurde Amen zurückgeworfen. „Verdammt auch das noch! Ohne seine Hilfe reicht meine Kraft nicht aus! Ich habe keine andere Wahl… Hoffentlich bemerkt er es schnell.“ Schoss es Leomahr durch den Kopf.
<< Amen, ich öffne jetzt das Portal! Wenn es offen ist schnapp dir meinen Rucksack! Und am besten auch mich hinterher! Wir haben keine Zeit für Erklärungen! Vertraue mir einfach! >> rief er.

Amen wollte nicht widersprechen aus zwei Gründe. Erstens, die Lage war viel zu ernst. Der zweite Grund war Leomahr selbst. In seinem Gesicht war der blanke Ernst und seine Augen waren seltsam. Sie waren von einem wunderschönen Hellgrau geprägt aber ein Feuer brannte in ihnen. Er nickte kurz und Leomahr begann den Spruch zu zitieren. Diesmal schien aber alles anders zu sein als bei seiner erste Portalreise. Der Pentagramm und die ganze Höhle färbten sich Blutrot. Selbst die Kristalle verloren ihren hellblauen und majestätischen Glanz. Sie wurden Magentarot. Es waren auch keine blaue Lichter die zu einem Portal wurden, sondern seltsame und grässliche hellrote Fratzen schossen aus dem Pentagramm und gingen zu den Portalsäulen. Während des ganzen Zaubers, den Amen so ewig erschien, erfüllte ein Schmerzensschrei die Luft. Es war Leomahr. „Oh, Scheiße! Was macht er da! Der nippelt mir noch ab!“
Konnte Amen nur noch denken, fürs Sprechen reichte seine momentane Konzentration nicht aus. Es wurde immer schwerer die Tür zu halten. Amen konnte erkennen wie Bizzu die ganzen Pergamente bereits in die Tasche verstaut hatte und nun verängstigt im selbigem lag.
Langsam hörte das Schreien auf und die Höhle bekam ihre gewohnte Farbe wieder. Leomahr brach zusammen. Seine Augen waren geschlossen aber aus seinem Mund tropfte Blut. Amen verlor keine Zeit.
So schnell wie er konnte lief er zum Rucksack. Aus dem Lauf schaffte er es die Tasche zu schnappen. Nun rannte die Mumie zu Leomahrs Körper. Ohne mühen hob er seinen Körper mit einer Hand und warf ihn über die Schulter. Das sonst so blaue Portal blieb blutrot gefärbt. Ein Poltern hinter ihm war zu hören. Die Tür war aufgebrochen worden. „Jetzt oder nie“ dachte sich Amen und rannte zum Portal. Er konnte noch eine tiefe Stimme hören die sagte << Feuer frei!!! >> gefolgt von einem surren. Ein stechender Schmerz war alles was er noch Spürte bevor alles langsam dunkel wurde. Sein einziger Gedanke war es das Portal zu durchschreiten. Es war nicht weit. Er Sprang doch es wurde alles dunkel. Alle Geräusche verstummten. Dunkelheit breitete sich aus. Kälte… Stille… Finsternis.
Image
XES_Hunter
 
Posts: 272
Joined: Mon May 29, 2006 7:37 pm
Location: Schwäbisch Gmünd / BW Germany

Next

Return to Veröffentlichungen


Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 1 guest