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Postby Creeper » Sun Jun 25, 2006 7:47 pm

Ich zitiere mich einfach mal aus dem deutschen Forum:

Du konntest es nicht lassen, wie? :roll: :wink:
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Postby XES_Hunter » Sun Jun 25, 2006 7:57 pm

und hier meine antwort aus dem deutschen forum:
Ehre wem Ehre gebürt :wink:
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Postby Creeper » Sun Jun 25, 2006 8:12 pm

Dito:

Alter Charmeur! Aber für so etwas bin ich ohnehin unempfänglich. :twisted:


Dreck, jetzt schreiben wir schon in zwei Foren exakt das gleiche. Ich glaube, wir sollten damit aufhören... :roll:
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Postby The Prophecy » Mon Jun 26, 2006 10:13 pm

Nich exakt das gleiche, die Kommentare unterscheiden eure Posts doch. Also keine Paaanik. ^^
So steu're ich das Totenschiff
mit voller Kraft auf's nächste Riff.
Aufdass ihr an der Last erstickt
mit der ihr mich auf Reisen schickt.

http://spielwelt17.monstersgame.net/?ac ... d=60138078
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Postby The Invisible Man » Fri Jun 30, 2006 10:24 am

Sooooo, jetz muss ich auch wieder mal ein kommentar abgeben...
also, wiedermal tolle story*daumenhoch**pommesgabelhoch*
weiter so
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Postby XES_Hunter » Sun Jul 02, 2006 10:51 pm

Hier Kapitel XIII
Hatte ne denkblockade aber ich hoffe, dass die Geschichte trotzdem gut ankommt lol

Kapitel XIII – Licht in der Finsternis

Trübes Licht sickerte durch die Öffnung, aus der sie gekommen waren. Staub schwebte in der Luft und Schatten tanzten die Wand entlang. Kälte breitete sich wie eine Krankheit durch den Raum. Wie lange sie dort lagen, konnte keiner sagen. Die Zeit war wie stehen geblieben und die Schmerzen fegten ihre Köpfe leer. Das Bewusstsein kehrte nur langsam in ihre von Dunkelheit geplagten Gedanken.
Leomahr öffnete seine Augen und erblickte die Öffnung, die sich weit oben erstreckte. Der Himmel war aschgrau. Sein Rücken schmerzte und auf seinen Beinen schien etwas Schweres zu liegen. Er erhob mit Mühe seinen Kopf und schaute nach dem Ursprung dieses Gewichts. Eine regungslose, in Eisen gehüllte Gestalt lag quer über seine Beine. Leomahr erkannte in dieser Gestalt den Ritter und versuchte durch Rütteln diesen aufzuwecken, aber Siog machte sich nicht die Mühe aufzuwachen. Nach etlichen Versuchen gab der Magier auf und erforschte seine Umgebung. Kalte Wände aus Erde waren um ihn und das kleine Loch über seinem Haupt war nicht zu erreichen. Ein dunkler Korridor gähnte ihm entgegen, aber massive Gitterstäbe aus Eisen versperrten den Weg dahin.
Leomahr wurde sofort klar, dass sie in einer Falle getappt waren. Hinter ihm begann sich was zu regen. Die anderen erlangten ihr Bewusstsein wieder.
„Was ist passiert?“, fragte die helle Stimme von Awa. Ihr schlangenähnlicher Blick wirkte verängstigt und unsicher. Sie klammerte sich an Amen, der gerade sich aufgerappelt hatte und nun ihre eigenartige Zelle mit Interesse musterte.
„Wie mir scheint sind wir in eine Falle getappt“, stellte der Magier fest. Ihre Worte hallten durch den Raum und der Geruch von staubiger Erde drang in ihre Nasen. Siog erwachte nun auch und versuchte sich langsam an seinem Schwert zu stützen, um nicht der Schwäche zu erliegen. „Jemand hat ein Kraftfeld mit einer Illusion belegt“, erklärte Leomahr. „Dieser Jemand hat auch beide aufgelöst, als wir draufstanden.“
„Du bist doch nicht so dumm, wie ich zuerst annahm“, spottete eine ölige Stimme aus der Finsternis des Ganges. Alle wandten sich dem Gang zu. Ein sehr kleiner Mann mit spitzen Ohren und rabenschwarzem Haar lehnte sich an der Wand in der Nähe der Gitterstäbe. Ein Spitzbart schmückte das höhnische Grinsen in seinem Gesicht. Er trug eine Armbrust, und die Lederrüstung, die mit Eisenstriemen versehen war, beschützte seinen Träger vor Schäden. Das kann nur ein Halbling sein, dachte sich Leomahr.
Niemand rührte sich und Stille legte sich nieder. Amen, zuerst überrascht, funkelte nun die kleine Gestalt wütend an.
„Was fällt dir ein, uns einer Falle zu stellen!“, schnaubte die Mumie. „Wenn ich dich in den Finger bekomme…“
„Spar mir deine leere Drohungen“, unterbrach ihn der Halbling. „Ihr seid eine Menge Geld wert, aber nur, wenn ich euch lebendig abliefere. Der einzige Grund, warum ihr noch lebt.“
Hass staute sich in Amen und nur Awa vermochte ihn momentan zurückzuhalten. Der Halbling hingegen schien amüsiert von den Versuchen der Vampirin, ihren Freund zu zähmen.
„Du bist ein verdammter und ehrloser Söldner!“, brüllte Siog den Fremden an. Es war offensichtlich, welche Abneigung er dem Halbling gegenüber hegte.
„Von dir haben die mir nichts gesagt“, sprach die kleine Gestalt geringschätzig. „Ein abtrünniger Ritter. Dafür bekomm ich bestimmt auch was, und weil es egal ist, ob ich dich lebendig abliefere, bring ich dich zum Schweigen.“
Ein überraschtes „Was?“ war alles, was Siog noch sagen konnte. Der Halbling zielte sehr schnell mit seiner Armbrust und drückte ab. Keiner hatte die schnelle Bewegung gesehen, nur das folgende Surren des Bolzens erklärte das, was gerade geschehen sein musste. Ein Geräusch, als würde etwas Spitzes Eisen durchbohren und ein kurzer, aber schmerzerfüllter Aufschrei erfüllten den Raum. Siog fiel langsam zu Boden. Die Zeit schien stillzustehen und die Überraschung lähmte alle kurzzeitig. Amen blinkte zum Halbling, der höhnisch lachte, und zog sein Schwert. Mit Kampfgebrüll rannte er in die Richtung des Halblings und schlug mit seiner scharfen Waffe gegen die Gitterstäbe.
„Vielleicht bist du halb durch, wenn der Orden dich holen kommt“, spottete der Halbling und zog lachend von dannen.
Leomahr und Awa knieten sich eiligst zu Siog und betrachteten die Wunde. Der Bolzen war tief in den Bauch eingedrungen und Blut strömte aus der Wunde. Der Ritter keuchte und rang nach Luft.
Awa streichelte seine Stirn und versuchte ihn zu beruhigen, doch war sie selbst ziemlich nervös.
Siog hustete Blut und zitterte, als würde die Kälte des Todes ihn umarmen. Seine Augen verdrehten sich und das Keuchen wurde immer unregelmäßiger.
„Tue doch endlich was, Leomahr!“, schrie Awa entsetzt und hielt die Hand des Ritters bei sich.
„Ich muss den Bolzen vorsichtig rausziehen!“, erwiderte Leomahr, nicht weniger nervös.
Amen, der vor Wut keine klaren Gedanken fassen konnte, schlug immer noch mit voller Wucht gegen die Eisenstäbe. Das klirrende Geräusch begleitete das Keuchen des Ritters. Leomahr hatte den Bolzen herausgezogen und presste einen herausgerissenen Teil seines Mantels gegen die blutende Wunde. Siog verlor erneut sein Bewusstsein und kämpfte nun um sein Leben.
Ewig zog sich die Zeit und die Hoffnung auf Rettung begann zu versiegen. Die Schatten wurden immer größer und der Himmel wurde dunkel.
Amen schritt auf und ab, der Gedanke, nichts machen zu können und auf den Orden zu warten, machte ihn krank. Es mussten Stunden vergangen sein, seit der Halbling verschwunden war. Die Kälte konnte man beinahe schmecken und das Licht verließ die überwölbte Kammer so wie der Mut, den die Gefangenen in sich hatten. Stille und Finsternis erfüllten diesen Raum des Schreckens.
Siog begann erneut ohne Vorwarnung zu zittern und im Schlaf zu sprechen.
„Er hat hohes Fieber!“, sagte Awa. „Ich habe keine Kräuter um ihn zu helfen.“
Ihre Lippen bebten und ihre Augen waren gezeichnet von Sorge und Angst. Tränen aus reinem Blut rannen das vor Sorgen geplagte Gesicht herunter und hinterließen rote Spuren.
Selbst Amen war besorgt um Siogs Wohl und stand ihm beiseite.
„Er hat zuviel Blut verloren. Es sieht schlecht für ihn aus“, sagte der Magier niedergeschlagen.
„Stirb mir bloß nicht weg!“, schrie Amen den Ritter an. „Hörst du! Wehe, du stirbst!“

~ * ~

Obwohl die Situation hoffnungslos war, gaben sie nicht auf. Sie kämpften mit voller Kraft um das Leben ihres Begleiters. Sie waren so damit beschäftigt, dass sie vergaßen, dass der Orden bald da sein würde.
Doch dieser Gedanke erreichte sie schneller als ihnen lieb war. Ein helles Licht tauchte aus dem dunklen Schatten des Korridors auf und Schritte kamen deutlich näher. Sie mussten da sein.
Jeder starrte mit angsterfülltem Blick in den heller werdenden Gang. Die Gitterstäbe sanken ohne Vorwarnung nach unten, wie von Geisterhand, mit schrecklichem Gequietsche. Das helle Licht konnte unmöglich von einer Fackel abstammen.
Langsam konnte man die Gestalten erkennen, die auf sie zugingen. Sie wurden angeführt von einer graziösen Gestalt, die Licht ausstrahlte. Leomahr konnte noch nichts erkennen, da das Licht ihn blendete. Er hatte bereits gehört, dass sehr hochrangige Diener der verschiedenen Tempel von einer heiligen Aura umgeben waren, doch dass diese sich so stark äußern würde, das hätte er nicht gedacht.
War das nun das Ende? Hatte er kläglich versagt? Würde er seine Freunde hier verlieren und sie im Totenreich wieder sehen?
Gedanken. Nur Gedanken.
Das Licht kam näher und die Gestalten mit ihm.


Story: XES_Hunter
Korrektur und Vorschläge: Creeper

Hoffe es war zu eurer Zufriedenheit ;)
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Postby The Invisible Man » Mon Jul 03, 2006 9:32 am

Werden sie es schaffen, den bösen Frodo...äh...Hobbit und seine leuchtenden Freunde zu besiegen? Das erfahren sie in der nächsten Folge von "Leomahr's World" :lol: :wink:
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Postby XES_Hunter » Sat Jul 08, 2006 9:57 pm

Kapitel XIV – Fremde Wälder

Das bleiche Licht erhellte das düstere Gefängnis. Mit jeder Sekunde entblößte es immer mehr und kam an ihnen näher. Selbst die Schatten, dunkel und kalt wie sie waren, schienen zu flüchten vor dem heiligen Licht. Alle Gefangenen starrten wie gebannt auf die näherkommenden Gestalten. Eine Mischung aus Furcht und Spannung machte sich in ihnen breit. Alles war so still, dass man selbst Gras beim Wachsen hätte hören können. Die Schritte der Fremden waren kaum zu hören und nur ein Meister seines Faches hätte sagen können, wer so leise laufen würde. Langsam und graziös näherte sich die leuchtende Gestalt und wurde sichtbar. Ein weißes Seidenkleid bedeckte den zierlichen, aber eleganten Körper. Die lange blonden Haare flogen wie im nicht vorhandenen Wind. Die spitzen Ohren und die hellblauen Augen verliehen dem Gesicht sein liebevolles Aussehen. Die dünnen Lippen waren zu einem freundlichen Lächeln verzogen und strahlend wie die helle Morgensonne schaute sie die Gefährten an. Hinter ihr tauchten kriegerisch gekleidete Gestalten auf. Auch sie hatten spitze Ohren, doch die Haar- und Augenfarbe variierte enorm. Von Smaragdgrün bis Aquamarinblau reichten die Farben der Augen. Bögen waren in ihren Händen, bereit zum Abfeuern.
„Elfen“, sagte Awa mit Verwunderung. Sie schien hin- und hergerissen zu sein von ihrem Anblick.
Die Elfe, die zuvor Licht ausgestrahlt hatte, nickte leicht mit dem Kopf, ohne die Vampirin aus dem Blick zu verlieren.
„Seid gegrüßt, auserwählte Wesen, und auch du, Sohn der Natu“, sprach die Elfe mit ihrer hellen tönenden Stimme. Wie eine warme Sommerbriese berührte sie die Herzen aller.
„Mein Name lautet Rahala und ich gehöre zu der Priesterschaft der Niandra. Wir kommen aus den Wäldern des Morgenlichtes“.
„Unsere Herrin schickte uns einst auf die Suche nach euch“, fuhr sie fort mit ihrem lieblichen Ton und keiner vermochte sie zu unterbrechen. „Ihr werdet gejagt und das aus Gründe falscher Tatsachen. Folgt uns in die Freiheit. Die Herrin wartet bereit sehnsüchtig auf einem Gespräch mit euch.
Vor allem mit dir, Jünger des vergessenen Anubis.“
Dabei richtete sie ihre Augen gen Amen, der sie nur verblüfft und ein wenig träumerisch ansah.
„Warum mich?“, fragte die Mumie, die aus ihre Träumereien erwacht war.
„Ich bin nicht befugt, es dir zu sagen.“, antwortete Rahala. „Du wirst auf die Antwort warten müssen, bis die Zeit gekommen ist.“
Sie hob ihre Hand und alle anderen Elfen ließen die Bögen sinken.
„Er stirbt. Seine Seele wird in Kürze den Körper verlassen und zu Natus Feldern gehen, wenn nichts unternommen wird“, stellte Rahala in ruhigem Tonfall fest. Sie näherte sich Siog und beugte sich zu ihm hinunter. Nach längerem Schweigen legte die Elfe ihre zarte Hand über die Wunde und schloss die Augen.
„Ira`l el tar`nem sargo Niandra.“
Rein und warm leuchtete das Licht aus ihrer Hand und langsam schloss sich die Wunde des Ritters.
„Wach auf und erblicke erneut die Welt, Diener der Ordnung“, flüsterte die Elfe in Siogs Ohr.
Alle schauten gespannt auf den Ritter, der sich langsam zu bewegen versuchte. Mit Mühe öffnete er seine hellblauen Augen und schaute in das Gesicht der wunderschönen Elfe. Siog war trotz der Heilung zu geschwächt, um etwas zu sagen, geschweige denn sich zu bewegen.
Seine Freunde waren erstaunt über diese rasche Heilung. Im Grunde genommen war es eher eine Erweckung, denn der Ritter war mit einem Fuß durch Natus Tor geschritten.
„Folgt uns, die Zeit ist nicht auf unserer Seite. Sputet euch, auserwählte Wesen“, sagte Rahala und ging mit ihre Männer voraus.
„Sollen wir ihnen wirklich trauen?“, fragte Awa, als die Elfen außerhalb der Hörweite waren –dachte sie zumindest.
„Sie haben Siog gerettet und außerdem haben wir keine andere Wahl“, erwiderte Leomahr.
„Und ihre Herrin möchte mit mir reden“, fügte Amen nachdenklich hinzu. Er wurde seltsam von beiden beäugt.
„Was?“, erkundigte er sich bei den fragenden Blicken.
„Nichts… Hilf mir Siog zu tragen“, bat der Magier. „Und wenn möglich ohne dich zu beschweren.“, scherzte er, darauf bedacht, die Stimmung ein wenig zu erhellen.
Es schien zu klappen, denn Amen grinste ihn an, bevor er den Ritter bei den Füßen packte.
„Warum nennen sie uns eigentlich Auserwählte?“, fragte die Mumie in die Runde.
„Da fragst du den Falschen…“, erwiderte Leomahr.

~ * ~

Vorsichtig folgten sie den Elfen durch den Korridor unter der Erde. Es roch nach feuchter Erde und es war kalt. Die einzige Lichtquelle war die Elfe selbst.
„Wo bringen ihr uns hin?“, erkundigte sich Awa.
„Zum Portalstein und von dort aus werden wir in unseren Wald gehen“, antwortete ein Elf mit melodischer Stimme und rubinroten Augen. „Haltet aus, bald erreichen wir unser Ziel. Ihr werdet unser Heim mögen. Selbst die Vögel begrüßen dich am Morgen mit ihrem Gesang und wer lauscht, wird sogar die Bäche flüstern und die Bäume nuscheln hören.“
„Das hört sich traumhaft an“, entgegnete die Vampirin und fasste sich ans Herz. Ihr Lächeln war kaum zu verbergen.
Es dauerte nicht lange, da kamen sie in einen Raum, in dessen Mitte ein kleiner, bläulich schimmernder Edelstein lag. Die ganze Kammer leuchtete aufgrund des blauen Lichtes dieses Edelsteins.
„Stellt euch um den Portalstein und seid geduldig“, wies Rahala sie an. „Ich werde uns durch die Kräfte des Steines zu unserem Heim bringen.“
Sie taten wie angewiesen und warteten gespannt.
Rahala hob ihre Hände und sprach auf Elfisch etwas, das wie ein Spruch klang.
Ohne Vorwarnung verschwamm alles vor ihren Augen. Ein Gefühl der Bodenlosigkeit breitete sich aus und sie fielen in die Unendlichkeit. Wind peitsche ihnen entgegen. Keiner wußte, wie lange sie noch fallen würde. Zeit spielte hier keine Rolle. Abrupt hörte der Wind auf und es wurde Bekanntschaft mit dem Boden gemacht. Feuchte Erde und Blätter lagen unter ihnen. Vögel zwitscherten und verschiedene Tierlaute waren in der Nähe. Langsam öffnete Leomahr seine Augen und stand vom feuchten Boden auf. Überall um ihn waren Bäume und Büsche, soweit er im Mondlicht sehen konnte. In der Ferne leuchtete etwas und harmonische Klänge fanden ihren Weg zu ihm. Sie mussten in einem Wald sein und dieser wiederum in einem Tal, wie die riesigen Felswände, die sich wie Kolosse in die Nacht erstreckten, vermuten ließen. Das Leuchten kam von einer der fernen Felswände, doch das Licht besiegte die Dunkelheit der Nacht und schien bis zu ihnen.
„Willkommen in unserem Wald, Auserwählten“, stimmten die Elfen wie in einem Chor ein.


Story: XES_Hunter
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